Mut beginnt mit einer Geschichte!
„Wir schreiben Geschichten, die stärken. Für Kinder, die oft übersehen werden, und Eltern, die vieles mittragen. Oft ohne gesehen zu werden…“
Rolliboo ist aus unserem eigenen Leben entstanden.
Nicht aus einer Idee am Schreibtisch, sondern aus Erfahrungen, die uns als Familie geprägt haben.
Als Eltern eines Kindes mit einer Behinderung wissen wir, wie sehr sich das Leben verändern kann.
Wie viel Organisation, Geduld und Kraft der Alltag manchmal braucht.
Und wie oft man sich wünscht, dem eigenen Kind – und auch den Geschwistern – etwas mitzugeben, das trägt.
Nach knapp 30 Jahren im Rettungsdienst habe ich gelernt, wie wichtig es ist, in schwierigen Momenten einen Anker zu finden.
Einen klaren Gedanken, ein wenig Halt, manchmal einfach nur jemanden, der zuhört.
Diese Erfahrung hat mich geprägt und sie begleitet mich bis heute.
So ging es auch uns.
Unsere Tochter sitzt im Rollstuhl und wir suchten nach einer Geschichte, die zu ihr passt. Nach einem Buch, in dem sie sich wiederfindet.
In dem nicht erklärt wird, was „normal“ ist, sondern gefeiert wird, wie besonders sie ist.
Weil wir so ein Buch nicht fanden, haben wir es selbst geschrieben.
„Pia und der magische Rollstuhl“ war der Anfang.
Eine Geschichte zum Träumen, Staunen und Wachsen.
Doch wir schreiben nicht nur für Kinder im Rollstuhl.
Wir schreiben auch für ihre Geschwister. Für Kinder, die mitfühlen, mittragen und oft im Hintergrund bleiben.
Wenn ein Kind in der Familie besondere Unterstützung braucht, stehen Geschwister oft still zurück.
Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Rücksicht, aus Liebe oder weil einfach kein Raum mehr bleibt.
Dabei tragen auch sie Sorgen, Verantwortung und Erwartungen.
Oft ganz still.
Unsere Geschichten möchten genau diesen Kindern eine Stimme geben.
Sie möchten zeigen:
Deine Gefühle sind wichtig. Dein Platz ist da. Und Du darfst Dich zeigen, mit allem, was in Dir steckt.
Ich schreibe die Geschichten, und meine Frau erweckt sie mit ihrer Stimme zum Leben. Als Hörbücher, Fantasiereisen oder kleine Auszeiten im Alltag.
Wir sind kein großer Verlag.
Wir sind eine Familie, die schreibt, was uns selbst gefehlt hat.
Auch der Name Rolliboo ist aus unserem Alltag entstanden.
Der erste Teil des Namens kommt von „Rolli“.
Unsere Tochter sitzt im Rollstuhl, und dieser gehört ganz selbstverständlich zu ihrem und unserem Leben dazu.
Für uns ist er kein Symbol für Einschränkung, sondern ein Teil ihres Weges, genauso wie unsere Geschichten.
Der zweite Teil – „Boo“ – kommt aus einem kleinen, sehr persönlichen Moment.
Pia hatte einmal ein T-Shirt mit einem kleinen Gespenst darauf.
Und immer wieder sagte sie dazu fröhlich: „Boo.“
Dieses kleine Wort ist bei uns geblieben – leicht, verspielt und voller Persönlichkeit.
Aus Rolli und Boo wurde schließlich Rolliboo.
Ein Fantasiename, der aus unserem Alltag entstanden ist und genau das widerspiegelt, was unsere Arbeit ausmacht:
etwas Persönliches, etwas Echtes und etwas, das mit unserer Familie gewachsen ist.
Auch unser Zusatz „Together we Rise“ trägt genau diesen Gedanken in sich.
Für uns bedeutet er, dass unsere Kinder nicht nur mit uns wachsen.
Wir wachsen genauso durch sie.
Das Leben mit besonderen Herausforderungen stellt uns immer wieder vor neue Aufgaben.
Es fordert uns heraus, lässt uns lernen, manchmal auch zweifeln und gleichzeitig wachsen.
Als Menschen. Als Eltern. Als Familie.
Together we Rise steht für uns deshalb für einen Weg, den man nicht allein geht.
Für gemeinsames Wachsen.
Für gegenseitige Stärke.
Und für das Vertrauen, dass aus Herausforderungen auch etwas Gutes entstehen kann.
Genau dafür steht Rolliboo.
Für Kinder, die gesehen werden wollen.
Für Geschwister, die oft mittragen.
Und für Familien, die ihren eigenen Weg gehen.
